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Wasserqualität nicht gefährdet.

Hamburg Wasser gibt Auskunft – Ängste der Neuen Liberalen sind mal wieder unbegründet.

„Manchmal hilft es einfach, wenn man sich informiert“, findet der Harburger SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Heimath. „Das hätten die Kollegen von den Neuen Liberalen auch mal machen können, bevor sie von vergifteten Brunnen reden und damit die Harburger Bevölkerung verunsichern.“ Hintergrund ist eine Anfrage der Neuen Liberalen, in der diese die Behauptung aufstellen, dass einer der im Planungsgebiet der A26 Ost liegenden Brunnen verunreinigt sei (Drs. 20-2094).

 

Eine kurze Rückfrage bei Hamburg Wasser konnte dies entkräften. „Durch die geplante Trassenführung ist ein Tief- und ein Flachbrunnen des Wasserwerk Süderelbmarsch direkt betroffen. Für den Fall, dass der Autobahnbau umgesetzt wird, sollen beide Brunnen zurück gebaut und an anderer Stelle, fernab der Autobahn, ersetzt werden. Insofern ist die Gefahr einer Verunreinigung dieser Brunnen durch die neu erstellte Autobahn nicht gegeben. Ergänzend ist anzumerken, dass der betroffene Flachbrunnen nicht aktiv betrieben und lediglich als Reservebrunnen für außergewöhnliche Vorfälle betriebsbereit gehalten wird. Eine in der Presse erwähnte Brunnenverunreinigung ist nicht bekannt“, lautet die Auskunft von Hamburg Wasser.

Auch eine Anfrage der GRÜNEN-Fraktion zum Thema Wasser brachte keinen neuen Grund zur Aufregung (Drs. 20-2204). Diese wollten Informationen über die Wasserqualität in Hamburg und mögliche Belastungen erhalten. ‚Fehlanzeige‘ lautet auch hier die Antwort der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz. Alle Prüfungen werden nach der Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch durchgeführt und ergeben keinerlei Hinweise auf Belastungen. Sämtliche Grenzwerte werden eingehalten. Das Antwortschreiben der Behörde endet mit dem Hinweis auf die Internetseite http://www.hamburg.de/trinkwasser, auf der weitere Informationen zu finden sind.

„Ein Blick auf die Informationen von Hamburg Wasser oder auf die in der Antwort genannte Seite hätte vermutlich ausgereicht und der Behörde die nochmalige Beantwortung erspart. Dort finden sich im Trinkwasserportal alle Entnahmestellen Hamburgs mit detaillierten Analysewerten“, so Jürgen Heimath. „Grundsätzlich ist es angeraten, sich zunächst einmal zu informieren, bevor man mit vermeintlichen Gefahrenmeldungen die Bevölkerung verunsichert. Das Recht, Anfragen zu stellen beinhaltet auch eine Selbstverpflichtung zum verantwortungsvollen Umgang damit.“

Jürgen Heimath
Fraktionsvorsitzender
21.03.2017