NEUSTART MITTE 200
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Hase und Igel – Bürgerschaftsabgeordneter der CDU scheint Harburg nicht zu kennen

Jetzt will er es aber wissen. Thomas Kreuzmann, Bürgerschaftsabgeordneter der CDU, Mitglied des Präsidiums, unter anderem des Sportausschusses und Fachsprecher für Sport der CDU interessiert sich für die Sportinfrastruktur in Neugraben-Fischbek.

Gerade fragt er den Senat in einer Schriftlichen Kleinen Anfrage (21-10290) nach der Umsetzung der Ertüchtigung der Sportinfrastruktur vor Ort und meint damit Uwe-Seeler-Halle und Sportplatz Kiesbarg. Das sei schließlich Bestandteil der Bürgerverträge.

Naja, vielleicht hätte er zunächst seinen Fraktionsvorsitzenden fragen sollen, schließlich ist es ja dessen Wahlkreis. Denn irgendwie ist es wie Hase und Igel – die Antwort lautet meistens „Ick bün all dor!“.

Auf der Erweiterung des Sportplatzes Kiesbarg wird schon lange trainiert und gespielt – das Kunstrasenfeld wurde bereits am 7. Januar eingeweiht. Die Finanzierung erfolgte (siehe dazu auch schon Drs. 20-1719 der Bezirksversammlung Harburg) gemeinsam mit Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE, 140.000 €), Mitteln des Bezirksamts, GMH, Förderverein Süderelbe und Sportverein FC Süderelbe (zusammen 45.000 €) und Mitteln aus dem Sanierungsfonds der Bürgerschaft (85.000 €).

Auch für die Sanierung der Uwe-Seeler-Halle interessiert sich der Abgeordnete Kreuzmann. Ein Blick in die Antwort auf die bezirkliche Drucksache 20-1835 vom 24.1.2017 hätte da auch geholfen. Die Machbarkeitsstudie wurde schon im November 2015 fertiggestellt. 1,143 Millionen Euro konnten aus Bundesmitteln eingeworben werden, die Bezirksversammlung Harburg steuert 125.000 € bei und weitere 1,272 Millionen Euro werden mit Mitteln der Gesamtprojektfinanzierung NF 66 (Baugebiet Fischbeker Heidbrook) gedeckt. Der Bauantrag wurde bereits 2016 eingereicht.

Nebenbei bemerkt reichen die Ursprünge dieser Planungen in eine Zeit zurück, als sich noch niemand überhaupt Gedanken um einen Bürgervertrag gemacht hat. An diesen Projekten haben die verschiedenen Fraktionen in der Bezirksversammlung Harburg und die bezirkliche Verwaltung schon deutlich früher gemeinsam gearbeitet. Oder um es nochmal knapp zusammenzufassen: „Ick bün all dor!“

Jürgen Heimath
Fraktionsvorsitzender