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SPD Fraktiom Harburg fordert die Verbesserung der medizinischen Versorgung in Süderelbe.

„Südlich der Elbe muss das Angebot an Arztpraxen verstärkt werden“, fordert die Süderelbe Bezirksabgeordnete und Ärztin Eftichia Olowson-Saviolaki. In der Gesamtschau ist Hamburg gut mit Ärzten versorgt. Das belegen auch die von der Kassenärztlichen Vereinigung herausgegebenen Zahlen. So sind zum Stichtag 1. Januar insgesamt 4.970 Ärzte und Psychotherapeuten registriert.

Doch stellt sich die Situation vor Ort oftmals anders dar. Je nach Region nimmt dies schon drastische Züge an. Es mangelt an Fachärzten und auch bei Hausärzten kommt es zu Engpässen. Wartezeiten von einem halben Jahr und mehr sind bei Fachärzten keine Seltenheit. Arztpraxen nehmen keine Patienten mehr an, da sie zum Teil schon lange vor dem Quartalsende das zugewiesene Budget aufgebraucht haben.

CC0 1.0 Universell (CC0 1.0)

Dazu meint Eftichia Olowson-Saviolaki: „Nicht jedem in Süderelbe ist es möglich, nach Blankenese zum Arzt zu fahren. Doch gerade lange Wartezeiten können zum Verhängnis werden. Komplikationen können auftreten und sogar teure stationäre Behandlungen erforderlich werden. Das schadet den Patienten und ebenso unserem Gesundheitssystem. Wenn dazu noch der Bevölkerungszuwachs in Süderelbe kommt, ohne dass hier gegengesteuert wird, kollabiert die Versorgung vor Ort. Deshalb muss jetzt gehandelt werden. Wir haben hier gute und engagierte Ärzte vor Ort, die zum Teil über ihre Grenzen hinaus arbeiten, doch wir brauchen zusätzliche Mediziner, um den wachsenden Bedarf zu decken.“

Diesen Weg gehen jetzt die Harburger Mitglieder der SPD-Fraktion und fordern die Gesundheitsbehörde, die Landeskonferenz Versorgung und die Kassenärztliche Vereinigung auf, sich mit der Lage in Süderelbe zu befassen.
„Wir brauchen Konzepte wie Niederlassungen von Haus-, Kinder- und Fachärzten unterstützt werden können. Vor allem müssen wir aber auch Wege finden, wie Praxisverlegungen aus Süderelbe in vermeintlich lukrativere Stadtteile verhindert werden können.

Die erwartete Bevölkerungsentwicklung vor Ort in den kommenden Jahren belegt eindrucksvoll, dass in Süderelbe der Bedarf vorhanden ist. Das kann für Mediziner Anreiz sein, sich hier niederzulassen. Und wenn sie dann auch in der Nähe ihrer Praxis wohnen möchten, bieten sich mit den Baugebieten Vogelkamp Neugraben und Fischbeker Heidbrook zwei wunderbare Standorte dafür an“, findet Eftichia Olowson-Saviolaki.

Bildlizenz: Henning Reh CC0 1.0 Universell (CC0 1.0), gemeinfreie Verwendung

 

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