NEUSTART MITTE 200
Harburg neu denken!

Zum Informationssystem der Bezirksversammlung Harburg

Hier finden Sie im Kalender alle Sitzungstermine mit weiterführenden Links zu den Sitzungsunterlagen (Tagesordnungen, öffentliche Drucksachen und Niederschriften). Unter den Menüpunkten „Bezirksversammlung", „Ausschüsse" und „Fraktionen" finden Sie Informationen zu den jeweiligen Gremien.

 

 

Erhalt der einzigartigen Mischung von Wohnen und hafenbezogenem Gewerbe im Harburger Binnenhafen

HARBURG – Mehr Wohnen ist der Trend im Harburger Binnenhafen. Die Harburger Verwaltung hat im Stadtplanungsausschuss sowie in der Begleitgruppe Binnenhafen neueste Überlegungen zu einem aktualisierten Masterplan für den Harburger Binnenhafen vorgestellt, die potenzielle weitere Flächen für Wohnen vorsehen.

Der Masterplan ist Voraussetzung für lärmtechnische Untersuchungen, ob auf den potenziellen Wohnbauflächen Wohnen aufgrund der Lärmsituation überhaupt möglich ist.
Die SPD-Fraktion begrüßt grundsätzlich die Überlegungen der Verwaltung zu mehr Wohnungen im Harburger Binnenhafen. Aber der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Heimath warnt: “Durch erhöhten Wohnungsbau im Harburger Binnenhafen dürfen hafenbezogene Nutzungen nicht verdrängt werden. Der Harburger Binnenhafen erhält sein einzigartiges Flair in Hamburg vor allem auch dadurch, dass Wohnen und Gewerbe in diesem Bereich auf aktive hafenbezogene Nutzungen treffen. Das darf nicht gefährdet werden.“
Der Vorsitzende des Stadtplanungsausschusses Frank Richter (SPD) ergänzt: “Die Planungen im Harburger Binnenhafen waren immer darauf ausgerichtet, die Nutzungsmischung zu erhalten und insbesondere die hafenbezogenen Nutzungen zu integrieren. Das bedeutet für uns, dass eine Wohnnutzung nur in Betracht kommt, wenn dadurch die Betriebe, wie z.B. die Jöhnck-Werft oder Jugend in Arbeit nicht gefährdet werden. Wenn die anstehenden Lärmuntersuchungen einen Konflikt zwischen Wohnen und Hafenbetrieben ergeben, kann es Wohnen in den betroffenen Bereichen nicht geben.“
Auch eine Verlagerung der Segelmacherei Raap sieht Heimath kritisch: “Wenn wir anfangen, alteingesessene Hafenbetriebe herumzuschieben, kommen wir leicht dahin, dass diese komplett aus dem Binnenhafen verschwinden. Und mit ihnen dann vielleicht auch schleichend das Alleinstellungsmerkmal des Binnenhafens. Das wollen wir nicht.“

15.11.2016

Jürgen Heimath
Fraktionsvorsitzender

Legetøj og BørnetøjTurtle