Mit dem neuen Landespsychiatrieplan verfolgt der Senat das Ziel, die Versorgung psychisch erkrankter Menschen nachhaltig zu verbessern und stärker zu vernetzen. Geplante Maßnahmen wie Gemeindepsychiatrische Verbünde, aufsuchende Hilfen und präventive Ansätze sind wichtige Schritte in die richtige Richtung.
Besondere Aufmerksamkeit muss jedoch Kindern und Jugendlichen gelten. „Psychische Erkrankungen beginnen häufig früh und treten oft in Verbindung mit komplexen sozialen Problemlagen auf,“ betont die SPD-Fraktionsvorsitzende Natalia Sahling. „Gerade hier sind funktionierende Schnittstellen zwischen Jugendhilfe, Gesundheitswesen und weiteren Unterstützungssystemen entscheidend. Fehlende Abstimmung führt zu Versorgungslücken.“
Die SPD-Fraktion Harburg fordert daher eine umfassende Vorstellung des Plans im Jugendhilfeausschuss. Dabei sollen insbesondere konkrete Auswirkungen für junge Menschen, verbindliche Einbindungen der Jugendhilfe sowie Maßnahmen zur Prävention, Früherkennung und besseren Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure dargestellt werden. Ziel ist eine bedarfsgerechte, koordinierte Unterstützung für betroffene Kinder und Jugendliche.
