Problemlagen im Umfeld des Abrigado

Die Bezirksversammlung Harburg befasst sich auf Initiative der SPD unter Beteiligung weiterer demokratischer Fraktionen mit der zunehmend angespannten Situation im Umfeld der Suchthilfeeinrichtung Abrigado am Schwarzenbergpark. Obwohl die Einrichtung für die Versorgung schwerst suchtkranker Menschen eine wichtige soziale Funktion erfüllt, haben sich Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern sowie der benachbarten Schule deutlich gehäuft. Zudem sorgen polizeiliche Ermittlungen im Zusammenhang mit mehreren Schießereien für erhebliche Sicherheitsbedenken. Die bisherige Akzeptanz der Einrichtung im Stadtteil ist dadurch stark gesunken.

Als zentrale Lösung wird der bereits geplante Neubau des Abrigado an der Buxtehuder Straße angesehen. Die Bezirksversammlung kritisiert Verzögerungen im Planungsprozess und fordert, den Umzug mit höchster Priorität voranzutreiben.

Zugleich wird das öffentliche Dialogforum der Harburger Sicherheitskonferenz am 6. Juli 2026 begrüßt. Dort sollen Planungsstand, Zeitplan für Neubau und Umzug sowie konkrete Maßnahmen zur Verbesserung von Sicherheit, Sauberkeit und Aufenthaltsqualität bis zur Fertigstellung des Neubaus dargestellt werden. Die erhöhte Polizeipräsenz soll bis zum Umzug verlässlich aufrechterhalten werden; gegebenenfalls wird ein ergänzender Sicherheitsdienst gefordert.

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