Sogenannte Fluchttrasse in Neuenfelde

Anfrage SPD betr. Sogenannte Fluchttrasse in Neuenfelde

Die verkehrlichen Belastungen der Hamburger Ortsteile Neuenfelde, Francop und Cranz lässt immer wieder nach entlastenden Lösungen suchen, sei es von der zuständigen Hamburger Verwaltung, der Harburger Bezirkspolitik oder von Bürgern aus den verkehrsstrapazierten Ortsteilen. Zur Zeit ist vor Ort wieder die sogenannten Fluchttrasse in der kommunalen Diskussion, welche seitens des Hamburger Senats über all die Jahre für nicht erforderlich gehalten wurde.

Damit die Bewohner dieser Ortsteile sachkundige Auskunft über die Bewertung der „Fluchttrasse“ als eine immer wieder in die Diskussion gebrachte verkehrliche Lösungsmaßnahme offiziell erhalten, wird um die Beantwortung folgender Fragen gebeten

1. Gibt es seitens der zuständigen Behörde aktuelle Planungen, um die „Fluchttrasse“ zu realisieren?
1.1 Wenn ja , warum?
1.2 Wenn nein, warum nicht?

2. Sollte kein Bau der „Fluchttrasse“ in Frage kommen, wäre die zuständige Behörde dann bereit, ein Aufhebungsverfahren für den Bebauungsplan NF 8 einzuleiten?
2.1 Wenn ja, wann wäre damit zu rechnen?
2.2 Wenn nein, warum nicht?

3. Hat das Land Hamburg dem Land Niedersachsen Zusagen gemacht, die als eine Realisierung der „Fluchttrasse“ im Sinne einer Verlängerung der möglichen Ortsumgehung Rübke in Richtung Norden zu deuten sind, wenn die Verkehrszunahme auf dieser Straßenverbindung (Neuenfelde-Rübke/Neu Wulmstorf) nach Fertigstellung der A 26 weiter stark zunimmt?