Wetterschutz jetzt an allen Haltestellen im Falkenbergsweg

Wetterschutz jetzt an allen Haltestellen im Falkenbergsweg

Dem stellvertretendem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Bezirk Harburg, Holger Böhm, war es als Anwohner aufgefallen. Da fehlt ein Wetterschutzhäuschen am Falkenbergsweg – genauer an der Bushaltestelle Neugrabener Heideweg in Richtung des Zentrums von Neugraben. Doch jetzt hatten die Bezirkspolitiker:innen Erfolg mit ihrem Antrag, auch dort einen Wetterschutz aufzustellen. Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende hat die Einrichtung eines Wetterschutzhäuschens an der Bushaltestelle genehmigt und in der Planung. Schon bald wird es dort installiert werden. „An allen stadteinwärts gelegenen Haltestellen können sich Wartende bei schlechtem Wetter unterstellen, bald auch am Neugrabener Heideweg. Diese Haltestelle liegt direkt an dem Zugang zum Außenlager Neugraben des KZ Neuengamme und wird von vielen, gerade auch älteren Menschen genutzt. Diese Lücke wird jetzt geschlossen,“ freut sich Böhm.
Gemeinsam mit dem GRÜNEN Koalitionspartner hatten Böhm und seine Genossen diesen Antrag im September gestellt und wohl selber kaum geglaubt, dass es so schnell gehen werde.
Direkt an der Haltestelle befindet sich auch eine Gedenk- und Informations-Stele zum Außenlager. Hier finden auch geführte Rundgänge statt, deren Teilnehmende oftmals ob ihres Alters auf die An- und Abreise mit dem Bus angewiesen sind und witterungsschützende Sitzmöglichkeiten während der Wartezeit eine große Erleichterung und unter Umständen sogar notwendige Voraussetzung zur Teilnahme überhaupt sind.
Britta Ost von den GRÜNEN nimmt gleich alle Bushaltestellen in den Blick: „Wir haben das zum Anlass genommen, eine Anfrage zu stellen, wie es überhaupt so mit der Ausstattung der Bushaltestellen aussieht. Hier interessiert uns die Barrierefreiheit ebenso wie die Kriterien, wann eine Haltestelle überhaupt ein Wartehäuschen bekommt oder wie sicher diese zu erreichen sind. Die Ausstattung von Bushaltestellen ist ein kleiner, aber durchaus wichtiger Baustein in der Mobilitätswende.“