Ladezone Alter Postweg / Gazertstraße

An der Kreuzung Gazertstraße / Alter Postweg kommt es regelmäßig zu einer Häufung verkehrswidrig parkender Fahrzeuge, insbesondere nachmittags vor „Sebastians Markt“. Die sehr dicht hintereinander geparkten Fahrzeuge behindern sowohl Radfahrende als auch Fußgängerinnen und Fußgänger. Besonders problematisch ist die Situation für mobilitätseingeschränkte Personen, da es für sie keine Alternativen gibt, den dortigen abgesenkten Bordstein sicher zu erreichen.

Zusätzlich parken täglich Lieferwagen kurz hinter dem Zebrastreifen, um Waren auszuliefern. Dies beeinträchtigt die Sicht auf den Zebrastreifen erheblich und gefährdet Bürgerinnen und Bürger, die die Fahrbahn überqueren, da sie den fließenden Verkehr nicht richtig sehen können.

Daher forderten wir die Einrichtung einer Ladezone vor Ort.

„Die Notwendigkeit der Einrichtung eines Ladebereichs wird seitens der Straßenverkehrsbehörde gesehen. Hier bedarf es noch Absprachen mit dem Bezirksamt. Nach einer Prüfung und Bewertung wird die Straßenverkehrsbehörde tätig.“

Nunmehr wurde seitens des Bezirksamtes im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Inneres mitgeteilt, dass die Einrichtung einer Ladezone aufgrund der örtlich bestehenden beengten Verhältnisse nicht realisierbar sei.Hier wollen wir jetzt die Gründe wissen

1. Wie begründet das Bezirksamt die Auffassung, dass die Einrichtung einer Ladezone aufgrund der örtlich beengten Verhältnisse nicht möglich sei, obwohl auf der gegenüberliegenden Straßenseite (vor dem Bäcker Schmacke) eine entsprechende Einrichtung realisiert werden konnte?

2. Welche alternativen Maßnahmen wurden seitens des Bezirksamtes geprüft, sofern die Einrichtung einer Ladezone am ursprünglich vorgesehenen Standort nicht möglich ist?

3. Welche gegenwärtigen tatsächlichen oder verkehrlichen Gegebenheiten müssten verändert werden, damit die Einrichtung einer Ladezone an dem betreffenden Standort künftig realisiert werden kann?

 

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