Gute Nachrichten für den Wohnungsbau in Harburg

Gute Nachrichten für den Wohnungsbau in Harburg

Der Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksversammlung Harburg hat in seinen Sitzungen im Oktober und November drei Bebauungspläne beschlossen, mit denen die Voraussetzungen geschaffen worden sind, in den nächsten Jahren etwa 2.600 neue und bezahlbare Wohnungen zu bauen.Allein mit der Verabschiedung des Bebauungsplans zum Neubaugebiet Fischbeker Reethen ist das Tor zum Bau von etwa 2.200 Wohnungen an der Landesgrenze zu Neu Wulmstorf weit geöffnet. In diesem Neubaugebiet, das eines der größten Neubaugebiete in Hamburg ist, entstehen neben den Wohnungen eine neue Stadtteilschule und ein neuer Sportplatz, der neben dem Schulsport auch für den Vereinssport zur Verfügung stehen wird. Und ein Grundstück für das neue Kombibad ist im Bebauungsplan auch vorgesehen.
Der Co-Fraktionsvorsitzende und stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD-Bezirksfraktion Frank Richter sagt dazu: „Das war nach jahrelangen auch komplizierten Planungen endlich der gute Abschluss. Hier werden etwas über 50 % der Wohnungen in den drei Förderwegen öffentlich gefördert. Die SAGA wird einer der Hauptakteure beim Bau dieser Mietwohnungen sowohl im Geschoss- aber auch im Reihenhausbau sein, so dass sichergestellt ist, dass bezahlbare Wohnungen in einem grünen Gartenstadt-Quartier entstehen werden. Die Infrastruktur ist mitgedacht, Schule, Kitas, Jugendclub und Sportanlagen werden vorhanden sein. Ich freue mich, dass dieser Plan nun Wirklichkeit werden kann.“
Mit den Neubaugebieten am Fischbeker Heuweg und am Dorflageweg wurden – ebenfalls in Neugraben-Fischbek – zwei weitere, kleinere Bebauungspläne für Wohnungsbau beschlossen. Beide Gebiete sind aufgrund ihrer Nähe zu den S-Bahnhöfen Fischbek bzw. Neugraben gut erschlossen und werden in bereits bestehenden Wohngebieten mit etwa 300 Wohnungen eine gute Ergänzung des Wohnungsangebots bieten.
Gute Nachrichten gab es auch von dem Neubaugebiet an der Winsener Straße. Der Bebauungsplan für dieses Neubauvorhaben auf dem Grundstück einer ehemaligen Tankstelle und eines ehemaligen Rewe-Marktes ist bereits vor einigen Jahren beschlossen worden. Leider war der Vorhabenträger in der Folge in die Insolvenz gegangen, so dass das Projekt über mehrere Jahre nicht umgesetzt werden konnte. Vor kurzem hat die SAGA das Projekt aus der Insolvenz übernommen und nun im Stadtentwicklungsausschuss über das weitere Vorgehen berichtet. In diesem Gebiet werden insgesamt etwa 305 Mietwohnungen sowie ein Lebensmitteleinzelhandel, ein Drogeriemarkt und eine Kita entstehen. Aufgrund der Vorbereitung und der umfangreichen Bauarbeiten mit Tiefgarage auf diesem auch topographisch herausfordernden Grundstück wird es zwar noch bis 2029 dauern, bis die Wohnungen fertiggestellt sein werden, aber der Anfang ist gemacht.
Richter: “Es war wichtig, dass nun das Signal gekommen ist, dass dieses wichtige Wohnungsbauprojekt in einem zentralen Bereich Harburgs jetzt endlich realisiert werden kann. Die Wohnungen und insbesondere die Einzelhandelsnutzungen werden in diesem Bereich dringend benötigt. Und mit der SAGA steht nun ein städtischer Träger zur Verfügung, der auch die Sicherheit bietet, dass das Bauvorhaben nun auch wirklich umgesetzt wird. Damit wird auch eine massive städtebauliche Lücke an dieser wichtigen Harburg Achse geschlossen.“

Follow by Email
Facebook
Twitter
Instagram